Überschreitet Ihre Website europäische Datengrenzen?
Finden Sie heraus, mit welchen Ländern Ihre Website verbunden ist — Server und Dienste Dritter.
So funktioniert der Scan
Wir laden Ihre Startseite, listen jeden Dienst, mit dem sie verbunden ist, und ordnen jeden einem Land zu.
Öffnen
Startseite laden wie ein Besucher
Sammeln
Jedes Skript und jeden Dienst der Seite listen
Zuordnen
IPs zu Ländern und Domains zu Unternehmen zuordnen
Zeigen
Verbindungen außerhalb des EWR markieren
Was sind europäische Datengrenzen?
Wenn jemand Ihre Website öffnet, spricht der Browser mit jeder Drittpartei, die Sie eingebunden haben. Analyse, Werbung, Chat-Widgets und Tag-Manager erhalten typischerweise IP-Adresse, Cookies und weitere Kennungen. Nach EU-Recht sind das personenbezogene Daten — und ihre Übermittlung außerhalb des EWR ist beschränkt.
Es sind Daten der Besucher
Die DSGVO schützt Menschen in der EU, nicht Server. Eine IP-Adresse, eine Cookie-ID oder ein Geräte-Fingerabdruck sind bereits personenbezogene Daten. Name oder Konto sind nicht nötig.
Dritte empfangen sie automatisch
Skripte, die Sie nicht geschrieben haben, erfassen trotzdem. Analyse, Werbung, Session-Replay und Support-Tools senden Besucherdaten an den jeweiligen Betreiber — oft ein Unternehmen außerhalb des EWR.
Der EWR-Austritt braucht eine Rechtsgrundlage
Eine Übermittlung außerhalb des EWR braucht Garantien: Angemessenheitsbeschluss, Standardvertragsklauseln oder eine andere anerkannte Grundlage. Ohne sie kann die Übermittlung unrechtmäßig sein — und Sie bleiben als Betreiber verantwortlich.
Offizielle Quellen
Häufig gestellte Fragen
Kurze Antworten dazu, was der Scan zeigt und warum es wichtig ist.
Was bedeutet „europäische Datengrenzen überschreiten“?
Beim Laden einer Website verbindet sie sich mit Servern und Diensten Dritter auf der ganzen Welt. Sobald einer dieser Server oder Dienste außerhalb der EU/des EWR liegt, überschreitet Ihre Website — und die von ihr verarbeiteten Daten — eine europäische Datengrenze. DataBoundary.eu lädt Ihre Startseite und ordnet jede Verbindung einem Land zu, damit Sie sehen, wohin Ihre Daten tatsächlich gehen.
Warum ist das für meine Website wichtig?
Nach der DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679, Kapitel V) und dem Schrems-II-Urteil des Gerichtshofs sind mit der Übermittlung personenbezogener Daten außerhalb der EU/des EWR rechtliche Pflichten verbunden — angemessene Garantien, gültige Übermittlungsmechanismen und eine Risikobewertung. Die meisten Website-Betreiber wissen nicht, mit welchen Ländern ihr Hosting, CDN, ihre Schriften und Analyse-Dienste verbunden sind. Ein Scan ist ein schneller erster Schritt, um das herauszufinden.
Zählen CDNs wie Cloudflare oder AWS CloudFront?
Ja. Ein CDN liefert Ihre Website über Edge-Server in vielen Ländern aus und kann Inhalte außerhalb der EU/des EWR speichern. DataBoundary.eu listet das CDN als Verbindung auf und ordnet zu, wo seine Server beobachtet werden — ein CDN im Stack verdeckt also nicht, womit sich Ihre Besucher tatsächlich verbinden.
Und Google Fonts, Analyse- oder Tag-Manager?
Auch die zählen. Das sind Dienste Dritter, auf die Ihre Startseite verweist, und sie verbinden sich oft mit Servern außerhalb Europas. Der Scan listet jede erkennbare Drittanbieter-Verbindung der Startseite auf — nicht nur Ihre eigene Infrastruktur — und ordnet jede einem Land zu.
Ist DataBoundary.eu ein Sicherheits-Scanner?
Nein. Er liest nur die von Ihnen eingereichte öffentliche Startseite, folgt einer begrenzten Redirect-Kette und führt öffentliche DNS-Abfragen aus. Er sendet nie Formulare, meldet sich nicht an, testet keine Schwachstellen und greift nicht auf private Netze zu. Website-Betreiber können DataBoundaryBot jederzeit über robots.txt blockieren.
Wie genau ist das Ergebnis?
Der Scan beruht auf öffentlichen Signalen — den Referenzen der Seite und öffentlichen DNS-Einträgen — und ist daher ein belastbarer erster Hinweis, kein Rechtsgutachten und kein Beweis dafür, wo Daten gespeichert sind. Nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt, um Ihre Infrastruktur und Drittanbieter zu prüfen.